Berichte

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Generalversammlung SEF

Die Generalversammlung (GV) der Schweizer Eishockey Freunde wurde am 13. August 2011 im Restaurant Schori's Bahnhof in Wiler bei Utzenstorf abgehalten. Um 16.10h eröffnete der Präsident Max Bollinger die GV in Anwesenheit unseres Ehrenpräsidenten Peter Graf. Speziell begrüsst wurden die Mit-glieder Heinz Lüthi, der uns stets an der GV beehrt, sowie Roland Schmutz der uns sehr grosszügig das Apéro offerierte. Herzlichen Dank dafür!

Nach dem Kassa- und Revisionsbericht, der von den Anwesenden an-genommen wurde, folgte das Traktandum Wahlen. Hier mussten wir leider zur Kenntnis nehmen, dass unser langjähriges Vorstandsmitglied Christoph Hasler aus beruflichen Gründen (Weiterbildung) zurücktritt. Er hat sich über die Jahre hinweg zuerst als Redaktor des "Overtime" und anschliessend als Aktuar voll zum Wohle des Vereins eingesetzt. An dieser Stelle danken wir ihm nochmals für seine grossen Einsätze und die sehr angenehme Art der Zusammenarbeit bei den Schweizer Eishockey Freunden.

Die Mitgliederbeiträge wurden wiederum auf CHF 30.- (für natürliche Per-sonen) respektive CHF 50.- (für juristische Personen) beibehalten.

Seitens Mitglieder oder Vorstand wurden keine Anträge eingereicht.

Nach der GV konnten wir bei sommerlichen Temperaturen ein feines Essen geniessen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

(tb)

 

 
Länderspielbericht 

Gstaad, 7.2.09, 3000 Zuschauer

Schweiz – Slowakei 4:3 n.P. (1:0, 0:3, 2:0)

 

Die Eis-Nati auf Promo-Tour für die diesjährige WM in Bern und Kloten.

Das Open-Air Spektakel erhielt noch das Tüpfchen auf dem i, weil es während des ganzen Spiels mehr oder weniger immer schneite. Das führte dazu, dass das Spiel mit Verlängerung, Penalty-Schiessen und zusätzlichen Eisreinigungen fast drei Stunden dauerte! Das Ganze schien die 3000 Zuschauer nicht zu stören. Im Gegenteil, einige älteren Leute schienen sich 40 Jahre zurückversetzt! Eine Person meinte; so ging das ab und zu in einer Meisterschaftspartie in den 60er Jahren zu!

Es war für beide Seiten nicht einfach sich umzustellen! Die Scheibe glitt langsam, blieb manchmal im Schnee stecken, so entwickelte sich eher ein „körperloses“ Freundschaftsspiel.

Trotzdem wollte keiner verlieren! Das Startdrittel ging an die Schweizer; im Mitteldrittel bäumten sich die Slowaken auf und zogen sogar auf 1:3 davon. Das liessen die Schweizer wiederum nicht auf sich sitzen. Sie erzielten innerhalb einer Minute 2 Tore, (50.15 von Gunten und Sprunger 50.43) was zur Verlängerung führte, jedoch ohne Ergebnis.
Das abschliessende, spektakuläre Penaltyschiessen entschied Romano Lemm mit 2 Penaltys. Mit zweimaligem gleichen Trick erwischte er den slowakischen Torhüter und somit gewann die Schweiz!

Strafen: 4x 2 Min. Schweiz, 6x 2 Min. Slowakei

Schiedsrichter: Staler/Kunz/Arm/Küng

Beste Spieler: Kevin Romy, Schweiz, Roman Kukumberg, Slowakei

Coolster Skorer: Roman Lemm, Schweiz

W.Schürch/ 07.01.09


 

Rapperswil, 4.11.2008

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Schweiz – Kanada 4:2 (2:2,0:0,2:0)


Diner’s-Club Arena 5228 Zuschauer

Die über 5000 Zuschauer bekamen ein unterhaltsames Spiel mit bereits 4 Toren im ersten Abschnitt vorgesetzt. Nach einem so kurzen Zusammenzug agierten Krüger’s Mannen erstaunlich selbstbewusst. Nach anfänglichen defensiven Mängeln liessen die Schweizer ab dem 2. Drittel keinen Treffer mehr zu. Die vielen Strafen auf beiden Seiten konnten die Eisgenossen bei 5 gegen 3 Feldspielern zum 3:2 ausnützen. Krüger nahm ein Time-Out, das sich ausbezahlte. (46min.) Es gab danach auch heikle Momente zu überstehen, aber Ronnie Rüeger lies sich nicht mehr bezwingen. Dafür erzielte Jubilar Sandy Jeannin nach 59:31 das 4:2 ins leere Tor. Den Kanadiern muss man attestieren, dass sie trotz „Personalmangel“ bis zum Schluss hart kämpften. Mit anfänglich nur 6 Verteidigern und dem Ausfall von Pittis, eventuell Hirnerschütterung, war es schwierig bis zum Schluss das Tempo mit zu gehen.

Auszeichnung der besten Spieler: Team Canada, Stacey Roest, Team Schweiz, Andres Ambühl

Vor dem Spiel wurden für 200 Länderspiele Sandy Jeannin, für je 100 Länderspiele Beat Forster und Thomas Ziegler geehrt.

Trauerminute: Am letzen Wochenende ist in Lausanne der 55 jährige Jim Koleff an den Folgen eines Krebsleidens erlegen.

 

4.11.2008 WS


 

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WM 08 in Kanada


Guter Start, harte Landung

Das hätten die Schweizer Eishockeyaner nicht verdient. Eine solche Schmach nach einer bisher soliden Weltmeisterschaft mit einem der besten Mannschaften seit langem. Gegen Russland verlor man mit einem 6:0 zu hoch. Dennoch widerspiegelt das Resultat die Realität im Welteishockey.

Die Schweiz bleibt eines der Schwellenländer im Spitzen-Eishockey. Sie konnte sich dank einer guten Konstellation an diesen Weltmeisterschaften von Rang acht auf Platz sieben verbessern. Dies jedoch auch nur dank einem Ausrutscher der Slowaken, welche in die Relegations-Playouts gehen mussten. Man ist nach wie vor von einem Patzer der grossen Sieben abhängig, um entsprechende Ränge in der Weltrangliste nach oben zu kommen. Davon jedoch lebt der Sport. Von Überraschungen. Diese haben die Schweizer im Spiel gegen die Schweden erreicht. Man konnte ein recht harmloses Schweden mit 4:2 bezwingen. Damit gewannen die Eisgenossen erstmals seit 1990 gegen die Schweden wieder eine wichtige Partie an Weltmeisterschaften oder an Olympischen Spielen. Die anderen Siege gegen Frankreich und Dänemark wurden souverän und mit einer gewissen Frechheit nach Hause gefahren. Das Spiel gegen Weissrussland kostete denn auch mehr Nerven als alle Spiele zusammen. Gerade aber dieses Spiel zeigte den Schweizern, wie eng es um den Kampf zum Verbleib in den Top-8 hergehen kann.

 

Frech, gradlinig, offensiv – die Schweiz überraschte
Gerade das Spiel gegen Weissrussland hat aber auch Erfreuliches gezeigt. Die Schweizer spielten frech nach vorne, machten Druck auf die Verteidiger und brillierten mit einem aggressiven Forechecking. Diese Spielweise war bisher unter Ralph Krueger selten zu sehen. Bisher dominierte eine solide Defensive, in welcher er noch Beton einmischen liess. Anders in diesem Jahr. Heuer liess der Schweizer Trainer aus einer guten Defensive spielen und gab seinen offensiven Kräften erstaunlich viel Auslauf. Damit verblüfften die Schweizer viele neutrale Beobachter. Man hatte generell ein defensives, eher destruktives Eishockey erwartet. Doch Krueger wählte seine Kräfte gut aus und setzte diese denn auch sehr gut ein. Immer wieder kamen die jungen Julien Sprunger, Thibaut Monnet oder auch die altbewährten Kräfte wie Julien Vauclair zu offensiven Spielzügen und schönen Toren. Der Mix hat dieses Jahr gut funktioniert. Es gab, wie in vergangenen Jahren, keine wirklichen Gruppenbildungen. Es wurde auf und neben dem Eis hervorragend gearbeitet. Der Coaching-Staff bereitet die Spieler optimal auf die die Spiele vor. Die Trainings waren auf einem hohen Niveau und die erkannten Fehler wurde noch während der Weltmeisterschaft angegangen und korrigiert.

 

Roman Wicks Ausfall wog schwer
Nicht mehr eingriffen konnte Roman Wick. Der Spieler der Kloten Flyers musste mit einer Hirnerschütterung in Spiel drei gegen Schweden Forfait erklären. Keiner der Spieler vermochte ihn danach im Verlaufe des Turniers zu ersetzen. Es fehlte danach am nötigen Speed in den Angriffen nach vorne. Der Überraschungseffekt war weg. Die Schweizer Mannschaft vermochte die Lücke, welche Wick hinterliess, nicht aus zu füllen. Auf einmal fehlte die Konstanz, die Frechheit nach vorne. Dies lähmte das Spiel der Schweizer. Krueger versuchte die Lücke mit Peter Guggisberg zu füllen. Doch dieser blieb, nicht nur wegen der zu wenigen Eiszeit, unter den Erwartungen. Es schien teilweise sogar, als fühle er sich nicht wohl im Team. Die Spielfreude und der Spielwitz fehlten ihm teilweise. Dennoch kann auch er auf eine weitere Erfahrung aufbauen. Diese wird für ihn in seiner weiteren Entwicklung sehr wichtig sein.

 

Russland zu stark – dennoch neue Erkenntnisse
In den letzen beiden Spielen an der Weltmeisterschaft in Québec fehlte den Schweizern die Kraft, um noch einmal an einem solchen Erfolg wie gegen Schweden anzuknüpfen. Der Glaube war da, doch dieser konnte in den beiden Spielen gegen Russland keine Berge versetzen. Nicht, dass die Schweizer keine Mittel gegen die Russen gefunden hätten. Die Russen waren einfach die cleverere Mannschaft. Am Ende scheiterte man an dieser Cleverness. Und den individuell besseren Spielern. Daraus gilt es nun die Lehren zu ziehen. Wie die gesamte Weltmeisterschaft für die Schweizer zu neuen Erkenntnissen führte. Auch wenn man am Ende zu hart auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde. Der Start war gut, die Landung (zu) hart. Doch Ralph Krueger hat es beweisen: Das Schweizer Eishockey kann einen kleinen Schritt nach vorne machen. Auch wenn es noch nicht die Qualifikation für einen Halbfinale war.

 

Urs Berger 16.05.2008


 

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Vorbereitungsspiele zur WM 08 in Quebec

Nach dem Skoda-Cup , anfangs Februar in Lausanne, geht die Vorbereitung unserer Nationalmannschaft in die Endphase für die WM in Kanada. Mit zwei Test’s gegen Tschechien (No. 4 der Weltrangliste) gastiert in Zuchwil und Winterthur ein klar besserer Sparringpartner als in Lausanne.
Am Mittwoch in Zuchwil erlebten die 3071 Zuschauer allerdings eine etwas müde tschechische Truppe. Die Schweiz war von Beginn weg präsenter, liefen besser und spielten die Scheibe schneller. Logische Folge nach 10 Min. führten die Rotjacken mit 2:0. Ende des 2 Drittels stand an der Anzeigetafel 3:0; etwas ungewöhnlich gegen diesen Gegner! Erst im letzten Spielabschnitt als die Tschechen ihr gewohntes Spiel zu spielen begannen, und Krüger’s Schützlinge abbauten, wurde es für die Schweiz noch „eng“! Bei den Gegentoren war der souveräne Ronnie Rüeger nicht schuldig.
Am Freitag in Winterthur, als wieder 3000 Zuschauer in der Eishalle am Deutweg anwesend waren, begannen die Osteuropäer stark. Sie spielten druckvoll und tauchten gefährlich vor Manzato auf. Doch das erste Tor gelang der Schweiz. In der 9. Min. erzielt Paul Di Pietro auf Zuspiel von Thierry Paterlini das 1:0. Die Tschechen liessen nicht locker und glichen 3 Sek. Vor Drittelsende aus. Die Partie erlebte auf beiden Seiten eine Strafenflut die auf den Rhythmus Einfluss hatte, doch die Tschechen waren das frischere Team. Obwohl die Führung noch zweimal wechselte, ging der Sieg verdient an den Gast. Ralph Krüger hat bewusst die Mannschaft trotz Spiel, volle Einheiten trainieren lassen um den Turnierrhythmus zu simulieren. Die ersten Selektionen werden erst nach dem Wochenende vorgenommen.
Schweiz – Tschechien in Zuchwil        3:2  (2:0, 1:0, 0:2)
Schweiz – Tschechien in Winterthur    3:4  (1:1, 1:1, 1:2)

Letzte zwei Testspiele vor der Abreise an die WM nach Kanada.
Sparringpartner war dieses Wochenende Norwegen: am Freitag 18. April in Kreuzlingen, am Samstag nachmittag in Langenthal.
Mathias Seger kam als frisch gebackener Schweizermeister von den ZSC-Lions zur Mannschaft und wurde für sein 200. Länderspiel von den Schweizer Eishockey Freunde mit dem goldenen Schlittschuh geehrt!
Was man dann allerdings als Eishockeykonsument vorgesetzt bekam, schmeckte nicht besonders gut. Nach 23. Min. führten die Eisgenossen allerdings 2:0. Das Niveau war bei weitem nicht so gut, wie vor einer Woche zuvor gegen die Tschechen. Die besten Chancen vergab man (z.B. 2 Solovorstösse). Die vielen Strafen bei beiden Teams, waren allerdings für einen guten Rhythmus auch nicht förderlich! So bauten die Schweizer gegen Ende des Spiels immer mehr ab. Die Norweger glichen bis zur 51 Min. aus! Es kam zur Verlängerung ohne Entscheidung. Das anschliessende Penaltyschiessen entschieden die Norweger für sich. Die 3322 Zuschauer hätten besseres verdient!

Am Samstag in Langenthal war Revanche angesagt. Und wirklich, die Rotjacken waren von Anfang an bemüht, den 3853 Zuschauern besseres Eishockey zu zeigen. Man machte mehr Druck auf den Gegner, das Tempo war dann den limitierten Nordländern auch zu hoch. Sie waren überfordert. Das 4:1 gibt nur bedingt Aufschluss, da sich bei den Norwegern Ermüdungserscheinungen bemerkbar machten! Die Franzosen in der Schweizer-Gruppe an der WM, könnten ein ähnlicher Gegner sein, man muss auf der Hut sein! Die 2 Testspiele in Uebersee auf den kleinen Eisrinks werden unserer Mannschaft sicher noch Selbstvertrauen geben.
Die Schweizer Eishockey Freunde wünschen unserer Nati viel Erfolg für die WM 2008 in Quebec.

 

W.Schürch/ 22.04.08


 

08.02- 10.02.08 Skoda Cup in Lausanne

Durch die Vorlegung der diesjährigen Skoda-Trophy von Basel nach Lausanne erhoffte man sich mehr Zuschauer! Dies geschah allerdings nur unwesentlich. Trotz ansprechendem Niveau, besonders bei Schweizer Beteiligung; Krügers Schützlinge gewannen alle 3 Partien! Der Turniersieg stand schon nach dem 2. Spieltag fest, als nach dem Startsieg am Freitag gegen Deutschland, am Samstag auch die Slowakei bezwungen wurde, kam am Sonntagnachmittag auch noch Frankreich „dran“!

Allerdings darf man das Ganze nicht zu hoch gewichten, denn z.B. bei den Slowaken, die im Ranking vor der Schweiz klassiert sind, waren nur ca. fünf Spieler dabei, die an die WM fahren werden! Somit verfälscht sich das Ganze etwas!

Laut Präsident Fredi Egli ist der Zeitpunkt dieses Vorbereitungs-Turniers sowieso nicht günstig. Die Play-Offs der jeweiligen Landesmeisterschaften stehen bevor! Man ist bestrebt mit dem Internationalen Verband eine verbesserte Lösung zu suchen. Die Deutschen bejahten, die Absicht Fredi Eglis!

Um eine Verbesserung des Niveaus aus Schweizer Sicht zu erzwingen, sollte man sich bemühen, eher Gegner aus der vorderen Tabellenhälfte als Turnier- oder Länderspiel-Gegner zu verpflichten!

Vor dem Spiel gegen Deutschland wurde Goran Bezina für 100 Länderspiele mit einer Wappenscheibe und Blumenstrauss geehrt. Am Samstag konnten die Schweizer Eishockey Freunde an Ivo Rüthemann die Trophy mit dem „goldenen Schlittschuh“ für seine 200 Länderspiele überreichen.

 


 

08.11. - 11.11.2007 Deutschland - Cup in Hannover

Die Schweizer Nationalmannschaft startete unglücklich in das Turnier in Hannover. Nach dem man das Spiel in Luzern gegen Dänemark mit 5:0 gewann, schienen die Schweizer auf diesem Resultt auszuruhen. So konnten die Japaner, der erste Gegner der Schweiz am Deutschland-Cup, das Spiel gegen die Eisgenossen lange offen gestalten. Erst sechs Minuten vor ende der regulären Spielzeit konnte Marc Reichert das Erlösende 2:0 für die Eisgenosen erzielen. Auch Ralph Krueger war mit der Leistung sseines Teams nicht zufreiden, fand aber dennoch positive Worte:" Wir haben gezeigt, das wir im Boxplay gut sind. Dies war denn auch das einzige, was ich als Coach positiv sehe."